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Lyme  Borreliose  -  Biologische Behandlung

Chronische Borreliose

Die Schulmedizinische Behandlung der Lyme-Borreliose erfolgt derzeit mit Antibiotikas,

wie Doxycyclin, Amoxicillin und Cefuroxim. Häufig kommt es allerdings auch zu Resistenzen:

Bei rund 10 bis 20 Prozent wirkt die Antibiose nicht ausreichend gegen den Erreger.

 

Antibiotische Behandlung ja oder nein?

Diese Fragen sind in der Fachwelt äußerst umstritten. Bisher gibt es keine allgemein anerkannten Daten, die unbedingt für eine Langzeit-Antibiotika-Therapie über mehrere Monate sprechen.

https://www.imd-berlin.de/spezielle-kompetenzen/borreliose/klinik-diagnostik-therapie.html

 

Die Ärzte Dr. med. Dietrich Klinghardt und der amerikanische Pflanzenexperte Stephen Buhner haben bei der Behandlung der Lyme-Borreliose Biologische Therapiekonzepte ohne Antibiotika entwickelt,

die auf verschiedenen Ebenen ansetzen, die wir in unserer Praxis anwenden.

 

Wir haben in unserer Praxis die Erfahrung gemacht, dass die vollständige biologische Zahnsanierung, d,h. NICO/ FDOK, wurzelbehandelte Zähne, beherdete Zähne,

die Voraussetzung für eine erfolgreiche Borrelientherapie ist.

 

Wir behandeln die chronische Borreliose dann mit der Haemo- Laser Therapie® & Infusionen

Phytotherapie und Orthomolekularer Therapie und haben damit sehr gute Erfahrungen 

gemacht, dass die Borrelien nicht mehr testbar sind.

Mehr Infos unter Haemo- Laser® Therapie

Die Therapieprotokolle bei einer Lyme Borreliose können je nach Co-Infektionen

und Symptomen unterschiedlich sein.

 

Das sind verschiedene Pflanzliche Tinkturen, die gegen die Borrelienerreger, Koinfekte und Folgen

von Stephenn Buhner und Dr. Klinghardt eingesetzt werden, wie Cryptolepis sanguinolenta, Japanischem Knöterich (Polygonum cuspidatum), Katzenkralle (Uncaria tomentosa), Sida acuta, Angelika sinensis ... Die Kräuter können auch begleitend zur Schulmedizin verwendet werden.

Die Protokolle können auch mit Homöopathischen Komplexmittel (IST-Komplexe) die Frau Dr. Fonk entwicklet hat ergänzt werden.

 

Eine Darmsanierung, eine Vitalstofftherapie mit Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen, eine 

Entgiftungstherapie und der Einsatz von pflanzlichen Adaptogenen, ... sind weitere Therapie-module bei der Behandlung einer chronischen Borreliose.

 

Es gibt kein Therapieprotokoll, Kräutermixturen die bei jedem Patienten hilfreich sind. Jeder Patient benötigt ein maßgeschneidertes Therapiekonzept. Die Auswahl der Kräuter, die Festlegung der Dosis etc., das ist abhängig von der individuellen Körperökologie, wie Immunstatus, Hormonstatus etc.

 

Die Auswahl der Dosierung erfolgt generell nach dem Ergebnis einer sorgfältigen Testung.  

Dies ist bei mir in der Praxis die EAV-Testung. 

Mehr zur EAV-Testung finden Sie unter "Diagnostik"

Einleitung - Allgemeines über die Borreliose

 

Die Erkrankung der Lyme Borreliose wurde nach dem Namen der Ortschaft “Old Lyme”, Connecticut, an der Ostküste der USA benannt, da in der Region um “Old Lyme” die ersten Erkrankungsfälle in

den 70er Jahren beschrieben wurden. Der Verursacher der Lyme Borreliose

ist eine Bakterienart (Spirochäte), die nach dem Entdecker Dr. Willy Burgdorfer (verstorben 2014),

als Borrelia burgdorferi im Jahre 1982 benannt wurde.

 

Erreger in Europa sind:

- Borrelia burgdorferi sensu stricto - hauptsächlich bei Arthritis

- Borrelia garinii - oft bei Manifestationen im Bereich des Nervensystems

- Borrelia afzelii - besonders bei späten Hautmanifestationen

 

Heute schließt der Begriff der Lyme-Borreliose alle Krankheitsbilder ein, die durch die verschiedenen Borrelienarten und die bekannten Co-Infektionen ausgelöst werden.

Zu den Konfektionen zählen Erreger, wie Bartonellen, Babesien, Ehrlichien, Coxsackieviren, EBV, Parvovirus, Mykoplasmen, Rickettsien. Diese werden heute bei der Lyme-Borreliose oft gefunden.

 

Lyme Borreliose ist eine entzündliche Multisystem-Erkrankung, die zahlreiche Organe und Körperteile betreffen kann und vielfältige Beschwerden im Körper auslöst. In nur ca. 50 %

der frischen Borrelien-Infektion zeigt sich eine “Wanderröte” und in ca. 20 % eine “Sommer-

grippe” nach einem Zeckenstich als sicheres Zeichen einer Infektion mit Borrelia burgdorferi.

Die Borrelien-Infektion kann in Folgestadien zu Gelenkentzündungen, neurologischen und

vielen anderen Beschwerden führen. Die Lyme Borreliose kann sich u. a. in chronisch verlaufenden Entzündungen des Gehirns, des Herzens und des Nervensystems äußern.

 

Welche Erkrankungsbilder kann die Borreliose verursachen? Einige Beispiele
- Neurologische Erkrankungsbilder:

  wie Multiple-Sklerose, Amyotrophe Lateralsklerose, Alzheimer, Parkinson, Autismus

- Schilddrüsenerkrankungen, Herzerkrankungen, Augenerkrankungen

- chronische Müdigkeit - 90% of chronic fatigue patients are Lyme positive.

   Informal study by American Lyme Disease Alliance at www.lymealliance.org

- Autoimmunerkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates:

  wie Lupus erythematodes, Rheumatoide Arthritis, Polmyalgia rheumatica, Fibromyalgie

Wie verläuft eine Borreliose? Eine Borreliose verläuft in verschiedenen Stadien.

 

1. Stadium: (= Frühborreliose)

Im ersten Stadium besteht eine lokale Infektion.

Bei symptomatischen Infektionen kommt es in ca. 70 - 80 % der Fälle innerhalb von

14 bis zu 30 Tagen nach dem Zeckenstich zu einer lokalisierten Hautrötung an der Stichstelle (Erythema migrans). Die Wanderröte, wie die Bezeichnung besagt, wandert die ringförmige

Rötung von der Bissstelle im weiteren Verlauf an andere Stellen im Körper.

Es können auch grippe-ähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie

eine ausgeprägte Müdigkeit auftreten. Anhaltende Muskelschmerzen, sogenannte Myalgien,

können ein Hinweis sein, dass sich die Infektion weiter ausbreitet.

 

2. Stadium: (= Disseminationsstadium)

Die Symptome beginnen meist ca. 1 bis 4 Monate nach Zeckenstich.

In 30 – 40 % der Fälle manifestiert sich die Borreliose erst im Disseminationsstadium der Infektion. Dabei können das Gehirn durch eine Hirnhautentzündung, die Nervenfasern (z.B. in Form eine Lähmung des N. facialis im Gesicht v.a. bei Kindern und Jugendlichen, Zahnschmerzen "Trigeminusnerven"), die Augen, die Gelenke, aber auch das Herz betroffen sein. Beginn polyneuropathische Veränderungen und Dysästhesien (=Gefühlsstörungen).

 

3. Stadium: (= Vollbild der Multisystemerkrankung)

Die Symptome beginnen ca. 4-6 Monate bis mehrere Jahre nach Initialinfektion.

Häufige Symptome sind: Müdigkeit, Erschöpfung, kognitive Defizite und Schlafstörungen, Neuropathien, Schmerzsyndrome. Eine chronische Augen-Borreliose kann sich auch entwickeln.

Es kann auch zu einer Lyme-Arthritis (=Gelenkentzündung) und zur Neuroborreliose kommen.

Die Symptome einer Neuroborreliose können relativ unspezifisch sein, wie z.B. Taubheitsgefühle, Schwindel, Gangstörungen, Kopfschmerzen. Eine Borrelieninfektion plus Co-Infekte kann auch

zu psychischen Veränderungen, Veränderungen der Persönlichkeit, und neurologischen Erkrankungen, wie Demenz, Parkinson führen.

 

Koinfektionen

Bei der Lyme-Borreliose können gleichzeitig andere Infektionen vorliegen, die den Krankheitszustand des Patienten synergistisch verschlimmern können. Solche begleitenden Infektionen werden als Koinfektionen bezeichnet. Koinfektionen können durch Zecken oder

auf anderen Infektionswegen übertragen werden. Koinfektionen begünstigen durch Modu-

lation des Immunsystems die Ausprägung von Krankheitszuständen und werden als wesent-

licher Grund für Therapie-resistenzen angesehen.

 

Hitliste häufiger Fehldiagnosen bei Lyme-Borreliose:

Arthritis, Gelenkrheuma, Polyarthritis, Bursitis (Schleimbeutelentzündung), Gelenkentzündungen

(alle großen Gelenke, auch Kiefergelenk), Fibromyalgiesyndrom, Hals-Wirbelsäulen-Syndrom, Chronisches Erschöpfungssyndrom, Hirnhautentzündung, Multiple Sklerose, Schlaganfall, Polyneuropathie, Bindehautentzündung, Entzündung aller Augenteile.

Chronische Borreliose und Lyme Borreliose - Antibiotika ja/nein? - Antibiotikaresistenz

 

Antibiotische Behandlung ja oder nein?

Diese Fragen sind in der Fachwelt äußerst umstritten. Mit den bisher vorhandenen labordia-gnostischen Möglichkeiten konnte dieser Streitpunkt bis jetzt nicht gelöst werden. Bisher gibt

es keine allgemein anerkannten Daten, die unbedingt für eine Langzeit-Antibiotika-Therapie

über mehrere Monate sprechen.

 

Mehr zur Labordiagnostik finden Sie unter:

https://www.imd-berlin.de/spezielle-kompetenzen/borreliose/klinik-diagnostik-therapie.html

https://www.arminlabs.com/de/services/tick-borne-diseases/lyme-borreliosis

 

Lyme-Krankheit: Borrelien überleben Antibiotika­behandlung im Tiermodell - Freitag,

15. Dezember 2017

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87056/Lyme-Krankheit-Borrelien-ueberleben-Antibiotikabehandlung-im-Tiermodell

 

In Europa und den USA kommen jedes Jahr Hunderttausende mit Lyme-Borreliose neu infizierte Menschen hinzu – im Rest der Welt sind es viele Millionen mehr. Die Symptome reichen vom Schwächezustand über Arthritis und Herzerkrankungen bis hin zu neurologischen Störungen.

Obwohl die Tests im Lauf des letzten Jahrzehnts besser geworden sind, sind sie nach wie vor

nicht ausreichend zuverlässig, und Antibiotika sind nur teilweise wirksam. Bei bis zu 30 Prozent

der Betroffenen versagt die Antibiotikatherapie oder es kommt zu Krankheitsrückfällen.

Lyme-Borreliose natürlich heilen -  Dr. Wolf-Dieter Storl - ISBN / 978-3-946245-05-6

 

Antibiotika begünstigen die Ausbildung Zellwandfreier Formen der Borrelien

"Bei einer antibiotischen Therapie mit (bakteriziden) Zellwandsynthesehemmern wie den

Betalactamen (penicillin-ähnlichen Antibiotika wie z.B. Amoxicillin oder Cefuroxim) sowie

mit Cephalosporinen (wie Ceftriaxon, Cefotaxim) in der Frühphase wird, wie Prof. Sievers

zeigen konnte, die Ausbildung von allen zellwandlosen Lebensformen begünstigt, was

die biologische Basis für spätere Rezidive legt.“

http://www.dr-hopf-seidel.de/mediapool/87/874128/data/2-11_Persistierende_Borreliose.pdf

 

Pflanzenextrakte wirksamer als Antibiotika

Die Schulmedizinische Behandlung der Lyme-Borreliose erfolgt derzeit mit Antibiotikas,

wie Doxycyclin, Amoxicillin und Cefuroxim. Häufig kommt es allerdings auch zu Resistenzen:

Bei rund 10 bis 20 Prozent wirkt die Antibiose nicht ausreichend gegen den Erreger.

 

Die Forscher der John Hopkins Bloomberg School in Baltimore und des kalifornischen Zentrums

für funktionelle Medizin in Berkeley verglichen in vitro die bakteriostatische Wirkung von

14 Pflanzenextrakten mit den beiden Standard-Antibiotika Doxycyclin und Cefuroxim.

 

"In Anbetracht der Tatsache, dass eine antibiotische Therapie bei bis zu 25% der wegen Lyme-Borreliose behandelten Patienten die Symptome nicht zum Abklingen bringt und viele Patienten

unter den individualisierten Folgen der Erkrankung leiden, bedarf es neuer Behandlungsweisen

mit erwiesener Wirksamkeit gegen Borrelia burgdorferi",

So Dr. Sunjya K. Schweig, CEO und Co-Director am California Center for Functional Medicine,

Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Bay Area Lyme Foundation sowie Co-Autorin der Studie. Quelle: Hier & Jetzt 01 - 2020

Welche pflanzlichen Kräuter haben eine antimikrobielle Wirkung auf Borrelien?

 

Hier eine Studie von 2020 - Evaluation of Natural and Botanical Medicines for Activity Against Growing

and Non-growing Forms of B. burgdorferi

https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fmed.2020.00006/full

 

Die Lyme-Borreliose ist die häufigste durch Vektoren übertragene Krankheit in den USA

und Europa. Obwohl die derzeit empfohlene antibiotische Lyme-Behandlung bei der

Mehrheit der Borreliose-Patienten wirksam ist, leiden etwa 10-20 % der Patienten weiterhin

unter anhaltenden Symptomen.

Es gibt verschiedene anekdotische Berichte über die Verwendung von Kräuterextrakten

zur Behandlung von Patienten mit anhaltenden Symptomen, die in unterschiedlichem Maße

zu Verbesserungen führen. Es ist jedoch unklar, ob die Wirkung der Kräuterprodukte auf ihre

direkte antimikrobielle Aktivität oder auf ihre Wirkung auf das Wirtsimmunsystem zurückzuführen ist.

 

In der vorliegenden Studie untersuchten wir die antimikrobielle Wirkung von 12 häufig

verwendeten pflanzlichen Arzneimitteln und drei anderen natürlichen antimikrobiellen Wirkstoffen auf ihre potenzielle Anti-Borrelia burgdorferi-Aktivität in vitro. Dabei zeigte sich, dass 7 Naturstoff-extrakte in einer Konzentration von 1 % im Vergleich zu den Kontrollantibiotika Doxycyclin und Cefuroxim eine gute Aktivität gegen B. burgdorferi in der stationären Phase aufweisen.

 

Zu diesen aktiven pflanzlichen Stoffen gehören Cryptolepis sanguinolenta, Juglans nigra

(Schwarze Walnuss), Polygonum cuspidatum (Japanischer Staudenknöterich), Artemisia annua (Süßer Wermut), Uncaria tomentosa (Katzenkralle), Cistus incanus und Scutellaria baicalensis (Chinesischer Skullcap).

 

Im Gegensatz dazu hatten Stevia rebaudiana, Andrographis paniculata, Grapefruitkernextrakt, kolloidales Silber, Monolaurin und das antimikrobielle Peptid LL37 nur eine geringe oder gar keine Aktivität gegen B. burgdorferi in der stationären Phase.

 

Die minimale Hemmkonzentration (MHK) von Artemisia annua, Juglans nigra und Uncaria tomentosa war für wachsende B. burgdorferi recht hoch, trotz ihrer starken Aktivität gegen

die nicht wachsende stationäre Phase von B. burgdorferi.

 

Andererseits zeigten die beiden aktivsten Kräuter, Cryptolepis sanguinolenta und Polygonum cuspidatum, eine starke Aktivität sowohl gegen wachsende B. burgdorferi (MHK = 0,03-0,06 %

bzw. 0,25-0,5 %) als auch gegen nicht wachsende B. burgdorferi in der stationären Phase.

 

Der Extrakt aus Cryptolepis sanguinolenta führte zu einer vollständigen Eradikation, während Doxycyclin und Cefuroxim sowie andere aktive Kräuter die Zellen der stationären Phase von

B. burgdorferi nicht ausrotten konnten, da nach 21 Tagen Subkultur noch viele Spirochäten

sichtbar waren. Weitere Studien sind erforderlich, um die aktiven Bestandteile der wirksamen pflanzlichen Stoffe zu identifizieren und ihre Kombinationen für eine wirksamere Eradikation von

B. burgdorferi in vitro und in vivo zu bewerten. Die Auswirkungen dieser Ergebnisse auf die Verbesserung der Behandlung der persistierenden Lyme-Borreliose werden diskutiert.

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