Herz-Kreislauferkrankungen sind weltweit eine der häufigsten Krankheiten
Neben den normalen Parametern zum Metabolischen Syndrom, wie Triglyceride, Cholesterin, Harnsäure ... gibt es hier eine ganze Reihe von Diagnosemöglichkeiten um den Ursachen
von Herz- Kreislauf-Erkrankungen im Rahmen einer Präventiv- und Ursachentherapie auf
die Spur zu kommen.
Wichtig sind auf alle Fälle alle Faktoren, die das vegetative Nervensystem belasten,
zu ermitteln, denn das spielt für das Herz- Kreislauf- System eine wichtige Rolle.
Dazu zählen auch die Aufdeckung von Triggerfaktoren die chronische Entzündungen
am Gefäßendothel verursachen können, wie beispielsweise:
- Schwermetalle
- Leaky Gut Syndrome
- chronisch virale nd bakterielle Belastungen, chronische Borreliose
- Vitalstoffmängel, Omega 3-Fettsäuremangel etc.
Es gibt auch noch andere Triggerfaktoren die eine wichtige Rolle spielen, wie z.B.:
eine systemische Entzündung im Körper, oft verursacht durch Zahnherde - NICO/ FDOK,
wurzelbehandelte Zähne und Endotoxine im Darm, aber auch zusätzlicher oxidativer Stress
aus EMF, Schimmelpilzgifte und Chemikalien, blockieren die körpereigenen biochemische
Entgiftung und damit die Elimination und Ausscheidung von toxischer Stoffwechsel-Metaboliten, Schwermetallen und anderen Toxinen.
Tote Zähne können schwerwiegende Krankheiten wie z.B.:
Herzbeschwerden, Herz- Kreislauferkrankungen auslösen.
Der wurzelbehandelte Zahn setzt bei seiner Zersetzung sogenannte „Leichengifte“
(tote Eiweißreste) frei. Diese gehen über den Blutkreislauf in den Körper über.
Dies hat oft nervenschädigende und gewebezerstörende Auswirkungen.
Die 8-er Zähne haben eine direkte Meridianverbindung zum Herzen,
und behrdete Zähne können über das vegetative Nervensystem auch Ursache,
z.B.: für Bluthochdruck sein.
Zahnfleischentzündungen erhöhen das Risiko von Herzinfarkt, Schlaganfall, Makula-degeneration und Frühgeburt. Das können schon so einfache Dinge sein wie verlagerte Weisheitszähne, eine bis dahin unbemerkte chronische Zahnbetterkrankung, bisher
nicht entdeckte Entzündungen an Wurzelspitzen, ein oder mehrere tote Zähne und
chronische Infektionen können Störfaktoren sein.
Man weiß heute, dass auch bei Herz-Kreislauferkrankungen der Darm eine Rolle spielt
Mikrobiom-bezogene Diagnostik für das Metabolische Syndrom erfasst Stoffwechselprodukte
der Mikrobiotika und diverse Parameter, die bei der Entstehung des Metabolischen Syndroms eine Rolle spielen können, und eröffnet einen neuen Behandlungsansatz beim Metabolischen Syndrom.
Mehr Infos finden Sie auf der Internetseite von Mikrooek unter
Diabetes besiegen mit gesundem Darm
https://www.ifm-herborn.de/gesundheits-blog/gesundheits-blogdiabetes-besiegen
Arteriosklerose – Risiko für Herzerkrankungen senken
https://www.ifm-herborn.de/gesundheits-blog/arteriosklerose-risiko-fuer-herzerkrankungen-senken
Auch Elektrosmogbelastung kann z.B. bei Diabetes eine Rolle spielen - siehe Artikel
Diabetes und Elektrosensibilität - Magda Havas
März 2010. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Ihren Blutzucker zu regulieren, und wenn Sie elektrosensibel sind, haben Sie möglicherweise Typ-3-Diabetes. Dies geht aus Forschungen
hervor, die 2008 in der Zeitschrift Electromagnetic Biology and Medicine veröffentlicht wurden.
Im Gegensatz zu Typ-1-Diabetes (Jugenddiabetes), der weitgehend genetisch bedingt ist,
und Typ-2-Diabetes (Erwachsenendiabetes), der mit Übergewicht zunimmt, wird Typ-3-Diabetes
durch die Umweltexposition gegenüber elektromagnetischen Schadstoffen beeinflusst.
In diesem von Fachleuten begutachteten Artikel werden 4 Fallstudien vorgestellt, die deutliche Veränderungen des Blutzuckerspiegels im Zusammenhang mit schmutzigem Strom zeigen.
Da so wenige Menschen wissenschaftliche Artikel lesen, habe ich diesen Artikel in ein kurzes
Video mit dem Titel Diabetes und Elektrosensibilität umgewandelt.
https://magdahavas.com/havas-video-presentations/diabetes-and-electrosensitivity/
Häufiges Telefonieren mit dem Smartphone erhöht das Risiko für Bluthochdruck
Die Studie chinesischer Wissenschaftler untersuchte den Zusammenhang zwischen Smartphonenutzung und Bluthochdruck, basierend auf einer britischen Datenbank,
mit dem Ergebnis: Die Strahlenbelastung führt zu einem bis zu 25% höheren Risiko.
https://diagnose-funk.org/aktuelles/artikel-archiv/detail?newsid=1981
Der elektrosensible Mensch
Dr. Lebrecht von Klitzing, Medizinphysiker - Elektrosensibilität ist messbar. Als zuverlässiger Indikator für Elektrosensibilität hat sich die Herzratenvariabilität (HVR) bewährt.
https://izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_04/LvK-Artikel/lvk-artikel.html
Prof. Dr. med. habil. K. Hecht – Ist die Unterscheidung ionisierend/nichtionisierend gerechtfertigt?
Bild aus Vortrag von Prof. Dr. habil. K. Hecht
eigenes Bild
Bio-Well Energiescanns - Echtzeitmessung des Autonomen Nervensystems
Damit können wir in Echtzeitmessung das aktuelle Stressniveua des Menschen ermittlen und können so zusammen therapeutischen Massnahmen erarbeiten, die das Stresslevel senken, und das Energielevel erhöhen können.
Siehe "HRV-GDV-Korrelationsstudie. siehe unter "Bio-Well Energiescanns
Hier ein Auszug aus "Die HRV-GDV-Korrelationsstudie"
Ihr autonomes Nervensystem arbeitet jede Sekunde Ihres Lebens und reguliert Herzfrequenz, Blutdruck, Verdauung und Hunderte anderer Funktionen, ohne dass Sie sich dessen bewusst sind. Wenn dieses System aus dem Gleichgewicht gerät, hat dies Auswirkungen auf praktisch jeden Aspekt Ihrer Gesundheit.
Für Ärzte und Forscher war die Messung dieses Systems schon immer eine Herausforderung.
Wie lässt sich etwas objektiv beurteilen, das unterhalb der bewussten Wahrnehmung abläuft? Jüngste Fortschritte in der elektrophotonischen Bildgebungstechnologie bieten nun einen nicht-invasiven Einblick in die autonome Funktion und liefern quantifizierbare Daten, die mit etablierten physiologischen Markern korrelieren.
Wichtigste Erkenntnis
Eine von Estée Lauder's New Venture Technologies veröffentlichte Studie hat eine statistisch signifikante Korrelation zwischen elektrophotonischen Bildgebungsparametern und der Spektral-analyse der Herzfrequenzvariabilität (HRV) nachgewiesen – dem Goldstandard für die Messung des Gleichgewichts des autonomen Nervensystems.
Cioca GH, Giacomoni P, Rein G.
„Eine Korrelation zwischen GDV- und Herzfrequenzvariabilitätsmessungen:
Ein neues Maß für das Wohlbefinden.“ Messung von Energiefeldern: Aktuelle Forschung, 2004.
A Correlation Between GDV and Heart Rate Variability Measures: A New Measure of Well Being
https://www.academia.edu/65981122/A_Correlation_Between_GDV_and_Heart_Rate_Variability_Measures_A_New_Measure_of_Well_Being
Ein Auszug aus "Die Prinzipien der Bio-Well-Analyse"
von Dr. Konstantin Korotkov und Elena Yanovskaja
"Ein gesundes Endothel ist notwendig für einen optimalen Blutkreislauf und besonders für
die kardio-vaskuläre Funktion, im Hinblick auf die glatte Gefässmuskulatur, die den Grossteil
der Blutgefäss-wände bildet. Die Folgen, die mit einer verminderten parasympathischen Aktivität zusammenhängen, können sich alle negativ auf das Endothel auswirken,
was zu einer oder mehreren von drei möglichen Reaktionen führen kann:
- Entzündungen
- oxidativer Stress mit erhöhter Anzahl an freien Radikalen
- vaskuläre Autoimmun-Dysfunktion
die alle mit Herzerkrankungen in Verbindung stehen.
Mehrere Forschungsarbeiten, die sich mit der Wirksamkeit von Angioplastie, Stents und Bypässen befasst haben, fanden heraus, dass die Verfahren zwar die Symptome von Herzerkrankungen
lindern können, aber weitere Herzinfarkte nicht verhindern.
Nur akut lebensbedrohlich gefährdete Risikopatienten, insbesondere Patienten mit Verstopfung
der linken Koronararterie, können von einer Bypass-Operation profitieren und ihre Überlebenschancen dadurch verbessern.
Obwohl Arteriosklerose beispielsweise eine Folge der Endothel-Dysfunktion ist und seit langem
als ein bedeutender Risikofaktor für Herzkrankheiten gilt, bedeutet das nicht zwingend, dass eine Angina Pectoris, ein Herzinfarkt oder andere Herzkrankheiten auftreten müssen.
Solange der Parasympathikus gesund funktioniert, kommt es nicht zu Atherosklerose, die durch verkalkte Blutgefässe entsteht. Das bedeutet natürlich nicht, dass man Atherosklerose ignorieren
kann, wenn sie vorhanden ist, genauso wie man andere Risikofaktoren nicht missachten sollte,
die mit Herzerkrankungen in Verbindung gebracht werden.
Es ist die optimale Funktion des parasympathischen Nervensystems, die von grösster Wichtigkeit ist, wenn es darum geht, das Herz zu schützen."
„Toxische Dyslipidämie“
Wenn der LDL-Wert etwas über die Norm erhöht ist. d.h. wenn der Körper mit Biotoxinen (Keime
die toxische Produkte in uns erzeugen) zu tun hat, dann geht das LDL hoch! LDL-Cholesterin ist ein Schutzfaktor. Es ist nicht sinnvoll das LDL mit Statinen zu verringern.
Sinnvoller ist es, Keime (z.B. Borrelien, Bartonellen, Babesien, Mycoplasma pneumonia, Staph. aureus, Herpes zioster ...) und Metalle, die Gefäßschäden verursachen ausfindig zu machen
und zu behandeln und nicht das LDL reduzieren!.
Bild: eigenes Bild
The infectious etiology of vasculitis
Merav Lidar 1 , Noga Lipschitz, Pnina Langevitz, Yehuda Shoenfeld
DOI: 10.1080/08916930802613210
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19811260/
Die Optimalwerte liegen zw. 165 – 185 mg/dl (Quelle: Laborbuch von Dr. Klinghardt)
Eine Behandlung mit Statinen kann Nebenwirkungen haben!
In mehreren klinischen Studien konnte nachgewiesen werden, dass Statine nicht nur die Entstehung von Cholesterin, sondern auch den körpereigenen Aufbau des Coenzym Q-10 hemmen. Ein Mangel kann u.a. zu Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Leistungs-abfall führen. Q-10 gehört neben Vit. C, E, Glutathion und Liponsäure zu den fünf großen Antioxidantien!!!
Gute Infos bietet z.B. das Buch von Uwe Gröber,
- Arzneimittel und Mikronährstoffe - ISBN: 978-3-8047-3178-3
- Diagnostikinfo 300 (Q-10) Labor IMD
Cholesterin ist wichtig für den Organismus:
- ist Bausubstanz für unser Gehirn/ Hirnhäute, und Nerven (Myelinscheiden/Markscheiden)
- schützt vor Pestiziden
- ist wichtig für die Hormonproduktion, v.a. nach den Wechseljahren (siehe Bild)
Buchtipp
Dr. med. Eberhard J. Wormer
Gutes Cholesterin - Böses Homocystein
Hardcover, 24 x 16,5 cm, 304 Seiten
Mit vielen farbigen Abbildungen und informativen Grafiken
Sprache: Deutsch
ISBN 978-3-946245-06-3
Gegen den Strom oder das Ende der Cholesterin-Diktatur
Der Erfolgsautor Dr. med. Eberhard J. Wormer entzaubert im ersten Teil seines Buchs den Mythos
vom „schlechten“ Cholesterin und erklärt, warum Cholesterin „gut“, ja sogar lebenswichtig und unverzichtbar für den menschlichen Organismus ist. Ein Drama für alle, die cholesterinsenkende Medikamente unnötigerweise eingenommen haben – und dazu noch Nebenwirkungen in Kauf
nehmen mussten. Fakt ist, dass plötzliche, unerklärliche und tödliche Herzinfarkte trotz „bester“ Cholesterinwerte auftreten. Es muss also andere Ursachen und Faktoren geben.
Killerfaktor: Homocystein
Was hohe Werte im Blut anrichten können, veranschaulicht das Kapitel „Killerfaktor: Homocystein“.
Und das Kapitel „Homocystein-Protokoll“ zeigt, wie einfach es ist, Arteriosklerose und Demenz, Herzinfarkt und Schlaganfall vorzubeugen. Wichtig sind vor allem die richtigen Laboruntersuchungen, ein gesunder Lebensstil und die Versorgung mit den lebenswichtigen Vitaminen B12, B6 und Folsäure.
https://www.herba-press.de/index.php/buecher/gutes-cholesterin-boeses-homocystein.html
Erhöhte Cholesterinwerte - Alternative zu Statinen
Nahrungsergänzung mit Rotem-Reis, Emblica und CoQ10 zur Aufrechterhaltung eines normalen
Cholesterinspiegels. Der für die Cholesterinsenkung verantwortliche molekulare Mechanismus
besteht in der Hemmung der 3-Hydroxy-3-Methylglutaryl- Coenzym A (HMG-CoA-)-Reduktase.
Wichtig ist neben der Cholesterinsenkung, das senken der Risikomarker MDA-LDL, VEGF z.B.:
- mit einer Omega 3-Fettsäurenreichen Ernährung und Supplementierung
- einer Ballaststoffreichen Ernährung
- mit Phytosubstanzen, wie Kurkuma, Artischocken, Brennesel
- Selleriesaft, grünem Gemüse…
- der Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion...
- Behandlung chronischer Infektionen
- Schwermetallentgiftung
- Gefäßheilende Substanzen, wie Flavonoide, Reservatol ...
Siehe - Regeneration des Gefäß-Endothels
Neben den Klassikern Cholesterin, Triglyceride...
könnnen folgende Parameter für ein tiefgehendes Gesundheitsscreening hilfreich sein:
- Entzündugnswerte für eine niederschwellige chronische Entzündungen, wie CRP-sensitiv Werte,
TNF - α… und Gefäßspezifische Entzündungsmarker, wie MDA-Lp-PLA2, MDA-LDL, VEGF.
- Ferritin
- Homocystein Werte
- HbA1C-Wert
- AGEs
- Vitamin D3
- Vollblutmineralanalyse
- HS-Omega-3 Index
CRP sensitiv:
Unabhängiger Risikofaktor zur Vor-hersage eines kardiovaskulären Risikos bei Gesunden:
Personen mit einem CRP von <0.55 mg/l haben ein relatives Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall von 1.0, bei einem CRP von 1.15-2.10 von 2.6 und bei einem CRP von >2.11 beträgt das relative Risiko 2.9. Die Bestimmung von CRP sensitiv dient auch zur Vorhersage künftiger kardiovaskulärer Ereignisse bei Herzinfarktpatienten. (Quelle: Synlab-München)
Ferritin
Der wichtigste Parameter zur Diagnostik einer Eisenmangelanämie ist das Ferritin: Erniedrigte Serumferritinkonzentration zeigt immer eine Verminderung des Speichereisens und somit ein erniedrigtes Gesamtkörpereisen an. Dies gilt allerdings nur bei sonst Gesunden und unkomplizierten Eisenmangelzuständen! Sobald andere Gegebenheiten vorliegen, ist die alleinige Ferritinbestimmung aufgrund der Eigenschaft als sog. Akute-Phase-Protein kein verlässlicher Parameter mehr, z. B.: Entzündungen, Infektionen, Autoimmunerkrankungen, Lebererkrankungen, Tumore, Alkoholismus, Hypothyreose, Einnahme oraler Kontrazeptiva. Hier kann es zur sogenannten »Anämie chronischer Erkrankungen« kommen. Ohne die Parallelbestimmung des CRPs als Marker der Akute-Phase-Reaktion ist die Interpretation des Ferritins oder des Ferritin-Indexes oftmals nicht eindeutig möglich. (Quelle: IMD-Berlin)
Homocystein
Eine erhöhter Homocysteinwert ist nicht nur ein unabhängiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-, sondern auch für neurodegenerative Erkrankungen, wie vaskuläre Demenz, Alzheimer Demenz und kognitive Störungen. Erhöhte Homocysteinwerte beruhen meist auf einem gerade im Alter nicht so seltenen Mangel an Vitaminen B12, B6 und Folsäure. (Quelle: Synlab-München)
Vitamin D (25-OH):
Vitamin D nutzt nicht nur den Knochen. Es gilt als unabhängiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Ereignisse (Arch Int Med 168, 2008). Patienten mit erniedrigtem Vitamin D-Spiegel haben eine um den Faktor 2,2 höhere kardiovaskulär bedingte Sterberate. Vitamin D wirkt positiv auf Fibrinolyse und endotheliale Regeneration. Zielwert 30-60ng/ml.
Neueren Studien zeigen, dass ein ausreichender Vitamin D-Spiegel
viele positive Effekte haben kann:
- Geringeres Sturzrisiko und Verbesserung der Gangsicherheit bei älteren Menschen
(Vitamin D-Hormonrezeptoren in den Skelettmuskelzellen)
- Tumorprävention (Colon-, Mamma-, Pankreas-Karzinom u.a.)
- Verminderung des Risikos für Diabetes mellitus (Typ1 und Typ 2)
- Stärkung des Immunsystems: Bildung des antibakteriell wirkenden Cathelicidins in der Zelle
(„TBC-Blocker“, bessere Wundheilung, geringere Infektneigung)
- Positive Effekte bei: Herzinsuffizienz, Hypertonie, kardiovaskulärem Risiko
- Positive Effekte bei: Rheumatoider Arthritis, Zahnfleischbluten, unspezifischen Muskel-und
Knochenschmerzen
(Quelle: Synlab-München)
Man findet Vitamin D-Rezeptoren nicht nur im Knochen, sondern in fast allen Organen.
Was man dazu wissen sollte, dass Mobilfunk, und bestimmte Infekt Erreger, die Vitamin-D Rezeptoren blockieren können.
HS-Omega-3 Index
Ein HS-Omega-3 Index im optimalen Bereich (8-11%) bedeutet die anderthalbfache Lebenserwartung im Vergleich zu einem niedrigen HS-Omega-3 Index unter 4%, wie überein-stimmende Daten aus Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika gezeigt haben. Ähnliches gilt für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-System, besonders für den plötzlichen Herztod.
Der Weg zur Herzgesundheit beginnt bei der Bestimmung des HS-Omega-3 Index, die wichtiger und aussagekräftiger ist als die Bestimmung des Cholesterins.
(Quelle: https://www.omegametrix.eu)
Entzündungsbotenstoffe bei Insulinresistenz & Adipositas: TNF-α, IL-1, IL-6
Entzündungsbotenstoffe bei Gefäßentzündung: VEGF, MDA-LDL, TNF-a, IL-6, hsCRP, Lp-PLA2
MDA-LDL als Laborparameter für Atherosklerose: mit guter Sensitivität und Spezifität
Erhöhtes LDL-Cholesterin ist ein Risikofaktor für die koronare Herzkrankheit. Besonders Atheriosklerose hervorrufend sind die oxidierten Formen, wie z. B. MDA-LDL.
MDA-LDL übertrifft in Sensitivität und Spezifität nach einigen Studien den Aussagewert der herkömmlichen Laborparameter für Atherosklerose (Amaki et al., 2004).
MDA-LDL ist ein kardiovaskulärer Risikomarker unabhängig vom Gesamt-LDL.
Malondialdehyd (MDA) entsteht bei Lipidperoxidation unter oxidativem Stress.
Hilfreich für die Prävention sind alle Mittel, die eine Lipidperoxitation verhindern,
wie z.B. Vitamin E, Astaxanthin, Eumetabol (Glutathion- Infusion), Vitamin- C Infusion,
Resveratrol ...
Zink, Kupfer, Selen stärken körpereigene Antioxidative Systeme, wie SOD 1,2, 3,
Glutathhion ...
Astaxanthin
Astaxanthin ist ein Carotinoid (sekundäre Pflanzenstoffe, die der Körper in Vitamin A umwandelt) und das stärkste Antioxidans, das die Natur zu bieten hat. Es hat eine bedeutende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Immunabwehr. Astaxanthin ist 6.000-mal stärker als Vitamin C, 500-mal stärker als Vitamin E und 2.000-mal stärker als Resveratrol und Quercetin. Astaxanthin durchdringt die Blut-Hirn-Schranke UND die Blut-Netzhaut-Schranke (Beta-Carotin und Lycopin nicht), was Ihren Augen, Ihrem Gehirn und Ihrem Zentralnervensystem antioxidativen und entzündungshemmenden Schutz verleiht.
Lp-PLA2 wird von Schaumzellen in den atherogenen Plaques ausgeschüttet und es ist Gefäß-spezifisch, d.h. es ist nur bei einer Gefäßentzündung erhöht. Somit kann man mit Lp-PLA2 die für das Infarktrisiko verantwortlichen Veränderungen erkennen. Nach den aktuellen europäischen Richtlinien kann die Lp-PLA2 auch zur Risikoeinschätzung verwendet werden (European Guidelines on cardiovascular disease prevention in clinical practice. European Heart Journal 2012; 33: 1635-1701)
Post- Covid / Post Vac-Syndrom
Hyper- und hypoentzündliche Verläufe sind möglich
Viele Studien haben gezeigt, dass bei den Betroffenen proentzündliche Botenstoffe bis zu mehreren Monaten nach Infektion noch deutlich erhöht nachgewiesen werden können.
Dazu zählen IL-6, TNF-α, IL-1β sowie IFN-γ und auch der Mastzellmarker Histamin.
Es zeigt sich häufig auch eine Endothelzellaktivierung bzw. latente Endothelitis.
Labormarker dafür ist VEGF.
Klinische Effekte:
Schmerzlinderung, Durchblutungsförderung, Verminderung von Entzündungen, Beschleunigung
der Wundheilung Verminderung des Infektionsrisikos, Verminderung von Schwellungen.
Folgende Effekte können durch die Haemo-Laser® – Therapie erreicht werden
- Steigerung der Erythrozytendeformierbarkeit (bis zu10 %)
- Abnahme der Erythrozyten- und Thrombozytenaggregation (bis zu 28 %)
- Steigerung der Deformierbarkeit der extrazellulären „Wolke“
(Grenzschicht Zelle – Blutplasma) (bis zu 72%)
- Abnahme der Blutviskosität (bis zu 40%)
Quelle:
ELF Dr. M. Wiesner- Zechmeister
Die Haemo- Laser® – Therapie, Grundlagen, Wirkungsweise, klinische Ergebnisse
Mehr Infos Haemo- Laser® Therapie
Wir verwenden in unserer Praxis für die Gefäßgesundheit z.B.:
- Haemo- Laser®- Therapie in Kombi mit Resveratrol- Infusionen
- Haemo- Laser®- Therapie in Kombi mit Vitamin- C Infusionen, B-Vitaminen, Magnesium
Effekte - siehe folgende Studien ...
Resveratrol and vascular health: evidence from clinical studies and mechanisms of actions related to its metabolites produced by gut microbiota
Front Pharmacol
2024 Mar 18;15:1368949. doi: 10.3389/fphar.2024.1368949
Resveratrol und vaskuläre Gesundheit: Evidenz aus klinischen Studien und Mechanismen von Maßnahmen im Zusammenhang mit seinen Metaboliten, die von Darmmikrobiota hergestellt werden
Hauptmechanismen, durch die Resveratrol seine kardioprotektive Wirkung ausübt. Resveratrol
aktiviert AMPK/Sirt1/PGC-1-Signalweg, der zur Deacetylierung/Phosphorylierung von PGC-1 führt.
Als Coaktivator führt PGC-1 zur Aktivierung nachgelagerter Gene, die mehrere Gene umfassen,
die an der Regulation der mitochondrialen Funktion beteiligt sind.
Die Aktivierung von AMPK und SIRT1 führt zur Kerntranslokation von FOXO und zur Hochregulation von eNOS. Resveratrol moduliert den Nrf2/KEAP1-Weg durch die Nrf2-Dissoziation von KEAP1 und seine Translokation in einen Kern, der wiederum ARE aktiviert, was die Transkription von antioxidativen Enzymen moduliert.
AMPK, AMP-Kinase; ARE, antioxidatives Antwortelement; CAT, Catalase; enOS, endotheliale Stickstoffmonoxid-Synthase; FOXO, Forkhead-Box O; Keap1, Kelch-ähnliches CHE-assoziiertes Protein 1; NAD, Nicotinamid-Adenin-Dinucleotid; Nrf2, Kernfaktor (Erythroid-abgeleitet 2)-like 2; PGC-1
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10982351/
Resveratrol and Cardiovascular Diseases
by Dominique Bonnefont-Rousselot
Nutrients 2016, 8(5), 250; https://doi.org/10.3390/nu8050250
Submission received: 28 February 2016 / Revised: 10 April 2016 / Accepted: 20 April 2016 / Published: 2 May 2016
In einer aktuellen Studien wurden weitere therapeutische Eigenschaften von Resveratrol zur Therapie von kardiovaskulären und zivilisatorischen Erkrankungen zusammengefasst.
Durch seinen Einfluss auf verschiedene Regulationswege ist Resveratrol in der Lage, die Radikal-
und Entzündungslast zu senken, den Fett- und Zuckerstoffwechsel, sowie die Mitochondrienfunktion
im Allgemeinen und die Blutzuckerregulation zu verbessern. Durch die Senkung des oxidativen Stresses und seinen Einfluss auf die NO-Bioverfügbarkeit kann Resveratrol eine wichtige
Rolle in der Therapie von kardiovaskulären Erkrankungen einnehmen.
https://www.mdpi.com/2072-6643/8/5/250
Einige positive Effekte von Resveratrol
- Resveratrol unterdrückt oxidativen Stress: NrF2-Signalweg wird moduliert, Aktivität von SOD und
CAT gefördert.
- Resveratrol erhöht die mitochondriale Biogenese und mitochondriale Funktion: SIRT1 wird aktiviert
(Senolyse), AKT/mTor-Weg wird herunterreguliert, mitochondriales ROS wird gehemmt, Resveratrol
ist der stärkste AMPK-Aktivator.
- Resveratrol senkt Entzündungsprozesse: IL-1ß, TNF-α, IDO werden gesenkt, Keap1, NF-kB, TH17
werden blockiert, Cyclooxigenase 2 (COX-2) wie auch die intrinsische Stickstoffmonoxid-Synthetase
(iNOS) werden direkt gehemmt.
- Resveratrol reguliert den Th2-Shift und senkt erhöhte IL-4-Werte.
- Resveratrol wirkt antiangiogen: VEGF wird gehemmt.
- Resveratrol überwindet die Blut-Hirn-Schranke, senkt NO im Gehirn, senkt die Neuroinflammation,
senkt die Mikrogliazellaktivität.
- Resveratrol wirkt analgetisch.
- Resveratrol wirkt kardioprotektiv, blutdrucksenkend, gefäßerweiternd, Gefäßfunktion verbessernd,
antidiabetisch und blutzuckersenkend.
- Resveratrol wirkt neuroprotektiv und neuroregenerativ.
- Resveratrol wirkt antinitrosativ.
Quelle: rezeptur.de
Antioxidants (Basel) - 2025 Apr 23;14(5):506.
doi: 10.3390/antiox14050506.
Vitamin C in Cardiovascular Disease: From Molecular Mechanisms to Clinical Evidence and Therapeutic Applications
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40427388/
Mechanistische Darstellung der durch Vitamin C regulierten Signalübertragung in Endothelzellen. Vitamin C mildert oxidativen Stress, indem es die NADPH-Oxidase hemmt und die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) reduziert. Es aktiviert über Nrf2 antioxidative Signalwege und unterdrückt gleichzeitig die proinflammatorische NF-κB-Signalübertragung. Außerdem fördert es die eNOS-Aktivierung durch die Regeneration von Tetrahydrobiopterin (BH4) und erhöht so die Bioverfügbarkeit von Stickstoffmonoxid (NO). Darüber hinaus fördert Vitamin C den Abbau von HIF-1α über die Prolylhydroxylase (PHD)-vermittelte Hydroxylierung und unterbricht die Keap1-Nrf2-Bindung, wodurch die Transkription von Antioxidans-Genen verstärkt wird. Abkürzungen: ROS: reaktive Sauerstoffspezies; eNOS: endotheliale Stickstoffmonoxid-Synthase; NO: Stickstoffmonoxid; Nrf2: nukleärer Faktor Erythroid 2-verwandter Faktor 2; NF-κB: nukleärer Faktor-κB; BH4: Tetrahydrobiopterin; HIF-1α: Hypoxie-induzierbarer Faktor-1α; PHD: Prolylhydroxylase.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40427388/#&gid=article-figures&pid=figure-3-uid-2
Weiter positive Effekte von Vitamin C sind z.B.:
Radikalfänger/Antioxidans
- schützt Organe, Zellen, Zellmembranen, andere Vitamine, Proteine und Nukleinsäuren
vor schädigenden Hyperoxidradikalen, indem es diese abfängt und in einer Vitamin C
abhängigen Enzymreaktion zu Wasserstoffperoxid umwandelt
- hemmt die Protein-Glykosylierung und damit auch die Bildung sogenannter AGE
(Advanced glycation endproducts). Höhere Konzentrationen an AGE entstehen z.B.:
bei oxidativem Stress oder Hyperglykämie.
Gefäße
- schützt die Gefäße vor oxidativen Schäden
- erhöht die NO-Verfügbarkeit
Weitere
- Bindegewebe: unterstützt den Einbau der Aminosäuren Lysin und Prolin in die
Kollagenstrukturen und stellt so neben Eisen einen wichtigen Cofaktor bei der Bildung
und Stabilität des Bindegewebes dar.
- Leber: Schützt die Cytochrom-P450 (CYP450) - Enzyme und unterstützt so den Abbau
und die Ausscheidung von Chemikalien, Schwermetallen und Medikamenten
- Cholesterinstoffwechsel: fördert den Abbau von Cholesterin
Endothel = die Zellschicht auf der Innenseite der Blutgefäße, die mit dem Blut in Kontakt tritt.
Risikofaktoren, die oft mit einer Endotheldysfunktion einhergehen sind Diabetes Typ II, Hypertonie.
Hier können secundäre Pflanzenstoffe eingesetzt werden, die eine heilende Wirkung auf das Gefäßendothel haben (z.B.: Acai, Granatapfel, Pflaume, Kakao-Flavanole, Resveratrol ...).
Man sollte aber nie die Ursachenbehandlung z.B. Leaky-Gut-Syndrome, chronische Infekte,
Toxische Belastungen, Zahnstörfelder ... vergessen!!
Mehr Info´s finden Sie unter Sekundäre Pflanzenstoffe
Aktuelle Ernährungstherapeutische Ansätze zur Therapie & Prävention
von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Mellitus, Metabolischem Syndrom, sind z.B.:
Der Verzicht bzw. weitgehendste Verzicht auf tierische Produkte
(z.B. China Study, Prof. Dr. T. Colin, Dr. Joel Fuhrman, Dr. Neal Barnard, Dr. Thomas Rau,
Dr. Michael Greger, Dr. Caldwell B. Esselstyn …)
Campbell Colin - China Study - Vegan leben
https://www.youtube.com/watch?v=zHyo9ozvOZ0
A New Nutritional Approach to Type 2 Diabetes - Dr. Neal Barnard
Vortrag auf dem Wissenschaftskongress Vegane Ernährung 22-24.06.2016 in Berlin
Veröffentlicht am 13.07.2016
Neal Barnard, MD, ist außerordentlicher Professor für Medizin an der George Washington University
in Washington DC. und Präsident des Ärztekomitees für Verantwortungsvolle Medizin, Physicians Committee for Responsible Medicine (PCRM). Er führte zahlreiche Studien durch, die die Wirkungen von Ernährung auf Diabetes mellitus, Übergewicht und chronischen Schmerzen untersuchten, einschließlich einer Studie zu Ernährung bei Diabetes Typ-2 des National Institutes of Health.
Mehr als 70 wissenschaftliche Publikationen und 17 Bücher stammen aus seiner Hand und als Präsident des PCRM lancierte er Programme zur Förderung von Präventionsmedizin, gesunder Ernährung und ethischen Standards in der Forschung.
https://www.youtube.com/watch?v=lLqINF26LSA
"Langfristig wichtig, ist die vegetarische Ernährung, am besten wäre eine vegane Ernährung,
also auch ohne die Erythrozyten-stauenden Milchprodukte. Es gibt Studien, welche belegen,
dass vegane Ernährung der prognostisch wichtigste Faktor zur Prävention von koronarer Herz-
krankheit ist...
S. 26 Sanum-Post 106/2014 - Artikel von Dr. med. Thomas Rau zur Koronaren Herzkrankheit.
"Niedrige IGF-1- Werte führen zu einem längeren Leben...
IGF-1- Werte... es ist nicht klar definiert, welche Mengen an tierischen Produkten der Ernährung zugefügt werden können, ohne dass davon Gefährdungen ausgehen...
Dr. Fuhlman empfiehlt eine max. tägliche Verzehrmenge von 30 g für Frauen und 45 g für Männer
S. 148 das Ende aller Diäten“
Erhöhte IGF-1 Werte
Übergewicht und Hyperinsulinämie gehen mit erhöhten Blutspiegeln an IGFs einher.
Der Verzehr tierischer Lebensmitteln, korreliert entsprechend mit der Entstehung von z.B.: Insulinresistenz, metabolischem Syndrom, Diabetes mellitus Typ 2 und Krebs
Studien zeigen, dass der IGF-1-Siegel durch den Konsum von Tierproteinen, also durch Fleisch,
Milch Eier und Fisch ansteigt. Durch pflanzliches Protein aber steigt der IGF-1-Spiegel nicht
oder sinkt sogar! „Nach nur elf Tagen mit weniger tierischen Eiweißen kann Ihr IGF-1-Wert
um 20 % fallen und der Wert des IGF-1 bindenden Eiweißes um 50 % ansteigen“
S. 207 HOW NOT TO DIE
Die Schlüsselfunktion von Insulin
Wie Sie vielleicht wissen, hängt die Insulinausschüttung von Kohlenhydraten von dem glykämischen Index (GI) und der glykämische Last (GL) ab. Insulin macht nicht nur dick, sondern auch krank.
Der Logi Guide ISBN 978-3-942772-02-0 enthält Tabellen mit über 500 Lebensmitteln,
bewertet nach ihrem glykämischen Index und ihrer glykämischen Last.
Wenn Sie nach der erfolgreichen LOGI-Methode leben wollen, zeigt der LOGI-Guide mit mehr als
40 Tabellen für über 500 Lebensmittel die wichtigsten Vorgaben auf. Natürlich liegt der Schwerpunkt
auf den Kohlenhydraten, dem glykämischen Index und der glykämischen Last. Ebenso sind Hinweise zur Zufuhr von Zucker, Eiweiß, Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe enthalten. Und obwohl Sie bei der revolutionären LOGI-Methode keine Kalorien zählen müssen, um Fettdepots zu reduzieren und Stoffwechselstörungen zu beheben, finden Sie in diesem Guide zur Orientierung sogar die Werte für die jeweilige Energiedichte. Natürlich alles pro 100 Gramm und pro Portion. Erkennen Sie auf einen Blick, worauf es in Ihrem Speiseplan ankommt, und leben Sie gesund und schlank mit der LOGI-Methode!
LOGI steht für Low Glycemic and Insulinemic Diet – eine
Ernährungsweise, die Blutzuckerspitzen vermeidet und den Insulinspiegel niedrig hält. Im Gegensatz zu klassischen Diäten setzt die LOGI-Ernährung nicht auf Verbote oder Kalorienzählen, sondern auf
die richtige Kombination aus Eiweiß, Ballaststoffen und gesunden Fetten.
Vorteile mit der LOGI-Methode
Weniger Heißhunger durch stabile Blutzuckerwerte
Nachhaltige Gewichtsabnahme – ganz ohne Jo-Jo-Effekt
Bessere Blutwerte & mehr Energie im Alltag
Mehr Informationen finden Sie unter
Nahrungsmittelkombinationen und Nahrungszubereitungen, die die Entstehung von AGEs
(= Advanced Glycation Endproducts) fördern können.
AGE´s sind an der Entwicklung verschiedener chronischer Entzündungserkrankungen beteiligt,
z.B. Diabetes mellitus Typ II, Gefäß- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose, Artritis.
Quelle: Diagnostikinfo "Advanced Glycation Endproducts" Nr. 306 IMD Berlin
Was fördert AGEs?
Glykierte Reaktionsprodukte werden als Advanced Glycation Endproducts (AGEs) bezeichnet.
Im Wesentlichen sind es Fruktose, Galaktose, aber auch Glukose, die unkontrolliert mit körper-
eigenen Strukturen reagieren.
»AGEs scheinen den Alterungsprozess zu beschleunigen, indem sie Eiweiße miteinander verketten und dadurch Gewebesteifheit, oxidativen Stress und Entzündungen verursachen.«
S. 56 "HOW NOT TO DIE"
AGEs sind an der Entwicklung verschiedener chronischer Entzündungserkrankungen beteiligt,
wie Diabetes mellitus Typ II, Gefäß- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose, Arthritis. AGEs können im Körper gebildet werden oder über die Nahrung aufgenommen werden. Die Lebensmittel,
die den Blutzucker am stärksten erhöhen, zeigen auch die stärkste endogene AGE-Bildung.
Fruktose wirkt stärker AGE-bildend als Glukose. Auch Getreide, insbesondere Weizen, ist ein starker AGE-Bildner.
AGEs können auch über die Nahrung aufgenommen werden. Fleisch, Wurst, Schinken und Käse enthalten viel AGEs. Vor allem Grillen, Braten und Frittieren sowie langes Kochen können den AGE-Gehalt um ein Vielfaches erhöhen. Allgemein sind die Lebensmittel AGE-reicher, die viele gesättigte Fettsäuren enthalten.
Quelle: Diagnostikinfo „Advanced Glycation Endproducts“ Nr. 306 IMD Berlin
Wird Zucker in Verbindung mit Fett stark erhitzt, entstehen sogenannte ACEs, die der Körper als Fremdstoff wahrnimmt. Die Immunzellen versuchen, diese Endprodukte abzubauen, indem sie große Mengen Entzündung auslösender Botenstoffe abgeben.
S. 69 – „Vegan in Topform – Brendan Bazier“
Das HbA1c gibt uns indirekt Auskunft über den Blutzuckerspiegel der letzten Wochen.
Zur Beurteilung des Gesamt-Glykationsstoffwechsels ist allerdings das AGEs besser geeignet.
Der AGE Test erfasst nicht nur die Glukose-, sondern auch die Fruktose- und Galaktose-modifizierten Strukturen.
Für eine AGE-Senkung ist eine Umstellung der Ernährung nötig.
Eine Senkung der AGE-Spiegel im Blut ist möglich, wenn erhöhte Blutzuckerwerte gesenkt werden, chronische Entzündungen und oxidativer Stress durch eine entsprechende Ernährung reduziert werden. Neben Fleisch, Wurst, Schinken und Käse sowie allen Nahrungs-mitteln mit hohem glykämischen Index / Glykämische Last wird auch dem Weizen und anderen Getreiden eine hohe Bedeutung beigemessen.
Ein paar kleine Tipps, was besonders (!) zu meiden ist auch im Hinblick auf Anwendung von Erhitzungsprozessen aus welchen Gründen auch immer:
Vermeide insbesondere bei Kochprozessen:
- Hohe Erhitzung, insbesondere über 180 °C (Gerichte im Backofen maximal 120 °C)
- Dampfgaren oder im Wasser erhitzten bevorzugen (Nudeln bzw. Reis vor Brot bevorzugen)
- Trockene Erhitzung (ggf. Wassergefäß in den Backofen dazustellen)
Weitere Tipps:
- Frischkost bevorzugen
- Polyphenolhaltige Lebensmittel steuern dagegen bzw. mindern diese bei Lagerung den
- Prozess (gefrorene Heidelbeeren sind sogar länger haltbar als Erdbeeren oder Bananen).
- B-Vitamin-reiche Lebensmittel steuern dagegen
- Sport verbraucht AGEs (soll sogar die Telomere verlängern).
Gute Info´s zu AGEs hat Angelika Fischer in Ihrem Buch zusammengestellt
Das große Rohkost Buch - S. 66 …
Literaturtipps:
Diabetes heilen ohne Medikamente - wissenschaftlich bewiesen
Neal Barnard - ISBN: 978-3-946566-10-6
Das Ende aller Diäten - Nährstoffreich abnehmen ohne Hungern
Dr. Joe Fuhrman - ISBN: 978-3-944125-70-1
Die revolutionäre Formel für rohvegane und fettarme Ernährung
Douglas N. Graham - ISBN: 978-3-944125-52-7
HEAL YOUR HEART - EAT SMART
Dr. Joe Fuhrman - ISBN: 948-3-946566-67-0
Das große Rohkost Buch
Angelika Fischer – ISBN: 9787-3-86410-135-9
Dr. Michael Greger
„HOW NOT TO DIE” – ISBN: 978-3-946566-12-0